Du fühlst dich unter Druck. Dinge laufen anders als geplant. Und genau dann willst du Kontrolle – über dich, über andere, über alles.
Aber was, wenn das Streben nach Kontrolle dein größter Stressfaktor ist?
Das stoische Prinzip dahinter
Einige Dinge liegen in unserer Kontrolle. Andere nicht.
– Epiktet
Die sogenannte Dichotomie der Kontrolle ist eines der mächtigsten Werkzeuge der stoischen Philosophie.
Sie trennt unser Leben in zwei Bereiche:
- Das, worüber wir Macht haben.
- Und das, worüber wir keine Macht haben.
Die Weisheit besteht darin, diese Unterscheidung klar zu treffen – und entsprechend zu handeln: mit Mut, wo wir handeln können. Und mit Gelassenheit, wo wir loslassen müssen.
Reflexion – warum das relevant ist
Moderne Lebensführung lebt von Selbstoptimierung: mehr leisten, besser reagieren, effizienter sein.
Doch gerade dieser Daueranspruch kann lähmen – besonders dann, wenn äußere Umstände sich nicht beeinflussen lassen.
Ob im Alltag, im Job oder in Beziehungen:
Wir verschwenden Energie auf Dinge, die wir nicht ändern können – und verlieren die Kraft, die Dinge zu verändern, die wir tatsächlich beeinflussen könnten.
Stress entsteht oft nicht durch die Situation selbst, sondern durch unseren verzweifelten Wunsch, sie kontrollieren zu wollen.
Was du heute tun kannst
🧘♂️ Was würde Epiktet tun? Hier sind 4 Ideen:
● Frag dich bei jedem Konflikt: Liegt das in meiner Kontrolle?
● Wenn nicht – atme. Und lass los.
● Schreib morgens 3 Dinge auf, die du heute beeinflussen kannst.
● Lies ein Zitat von Epiktet – als täglicher Anker.
Fazit
Du brauchst nicht alles zu kontrollieren.
Du brauchst nur zu wissen, wo deine Kontrolle beginnt – und wo sie endet.
Darin liegt der Beginn innerer Ruhe.
🎬 Vertiefe das Thema im Video
Wenn du dieses Prinzip nicht nur verstehen, sondern leben willst – dann sieh dir unser Video an:
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