Wir teilen viel – Gedanken, Meinungen, Fortschritte.
Doch laut den Stoikern gibt es Dinge, die wir besser für uns behalten.
Nicht aus Geheimniskrämerei, sondern aus Haltung.
Denn wer alles nach außen trägt, verliert schnell die Klarheit im Inneren.
Das stoische Prinzip dahinter
Die Stoiker lehrten, dass innere Entwicklung nicht zur Schau gestellt werden muss.
Wer ständig über seine Ziele spricht, streut Energie.
Wer über seine Fortschritte redet, lebt oft mehr im Bild als in der Sache.
Epiktet empfahl:
Zeige deine Fortschritte nicht durch Worte – sondern durch Taten.
Epiktet
Es geht nicht darum, sich zu verstecken – sondern darum, sich zu verankern.
Reflexion – warum weniger oft mehr ist
Wenn du über jedes Vorhaben sprichst, baust du Erwartungen auf – nach außen und innen.
Doch der stoische Weg ist leise:
Klarheit im Inneren. Haltung im Äußeren.
Worte verlieren, was Taten festigen können.
Was du heute tun kannst
- Überlege: Welche Vorhaben teile ich, bevor ich sie lebe?
- Beobachte den Impuls, dich zu rechtfertigen – und halte inne.
- Sag dir: „Ich bin nicht verpflichtet, alles zu teilen.“
- Übe dich in stiller Stärke: Tu etwas – ohne es gleich mitzuteilen.
- Frag dich: Wo könnte Zurückhaltung mir mehr Fokus schenken?
Fazit
Nicht alles muss gesagt werden.
Manche Schritte sind stärker, wenn sie erst sichtbar werden – nicht vorher erklärbar.
Und manchmal wächst Stärke im Stillen.
Vertiefe das Thema im Video
Ich spreche darin über konkrete Beispiele, warum Reden manchmal schwächt – und Schweigen stärkt.
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