Wie du ein Dankbarkeitstagebuch führst – mit Vorlage zum Starten

Dankbarkeit ist ein stiller Gamechanger. Und ein Dankbarkeitstagebuch ist das einfachste Werkzeug, um sie fest in deinem Alltag zu verankern. Nicht esoterisch. Nicht kitschig. Sondern praktisch, stoisch und wirkungsvoll.

Warum ein Dankbarkeitstagebuch so stark wirkt

Was du täglich aufschreibst, verändert deine Wahrnehmung. Du trainierst dein Gehirn, den Blick auf das Gute zu richten. Und genau das fühlt sich nicht nur besser an – es verändert, wie du auf Herausforderungen reagierst.

Stoische Sichtweise: Die Welt schuldet dir nichts. Aber du kannst sie bewusst betrachten. Dankbarkeit ist die Kunst, zu sehen, was schon da ist.

Warte nicht auf das Glück. Freue dich über das, was du hast.

– Epiktet

Was du brauchst (Spoiler: nicht viel)

  • Ein kleines Notizbuch oder dein Journal
  • Einen ruhigen Moment morgens oder abends
  • Einen Stift – und den Willen, zu sehen, was sonst untergeht

Die einfache Struktur: 3 Sätze, große Wirkung

Täglich:

  1. Heute bin ich dankbar für …
  2. Etwas Kleines, das mich heute erfreut hat …
  3. Ich erkenne an, dass …

Diese Struktur fühlt sich anfangs ungewohnt an. Aber sie wirkt – weil sie dein Denken verlangsamt und präzisiert.

Beispiele für Einträge im Dankbarkeitstagebuch

  • „Dass mein Kaffee heute nach Freiheit geschmeckt hat.“
  • „Für die eine Nachricht von einem alten Kunden.“
  • „Für meine Stimme. Ich konnte sprechen, zuhören, wirken.“
  • „Dass ich heute üben durfte, nicht zu reagieren.“

Vorlage zum Start (kostenlos zum Download)

Wir haben eine minimalistische Vorlage erstellt, die du digital oder ausgedruckt nutzen kannst. Kein Schnickschnack. Einfach Klarheit.

👉 Dankbarkeitstagebuch als PDF herunterladen

Was du beim Schreiben beachten solltest

  • Kein Leistungsdruck: Es geht nicht um perfekte Formulierungen.
  • Wiederholung ist erlaubt: Du darfst für dieselbe Sache mehrfach dankbar sein.
  • Ehrlich statt groß: Auch kleine Dinge haben große Wirkung.
  • Nutze es stoisch: Schreibe auch an schweren Tagen. Gerade dann.

Fazit: Schreib dich in die Fülle

Ein Dankbarkeitstagebuch ist kein Trend. Es ist ein Werkzeug. Und wer es nutzt, beginnt seinen Tag (oder beendet ihn) mit innerer Klarheit.

Du brauchst keine perfekte Routine. Nur drei ehrliche Sätze am Tag. Der Rest kommt von selbst.

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